Jugendsozialarbeit an der Mittelschule Bergkirchen

Die Jugendsozialarbeit (JaS) an der Grund- und Mittelschule Bergkirchen hat das Ziel, Kinder und Jugendliche ganzheitlich in ihrer persönlichen, sozialen und schulischen Entwicklung zu begleiten und zu fördern. Auch im Jahr 2025 stellte das Beratungsangebot einen festen und wichtigen Bestandteil des schulischen Alltags dar. Die Arbeit umfasste insbesondere Einzelfallberatungen, präventive Angebote sowie eine enge Zusammenarbeit mit schulischen und außerschulischen Kooperationspartnern und Projekten.

Beratungsangebot und inhaltliche Schwerpunkte

Das Beratungsangebot der JaS richtete sich an alle Schülerinnen und Schüler, die in einem geschützten und vertraulichen Rahmen über persönliche, schulische oder familiäre Belastungen sprechen wollten. Gerade während der sensiblen Phase von Pubertät und Adoleszenz standen Themen wie Selbstwertgefühl, Konflikte im sozialen Umfeld sowie familiäre Herausforderungen im Vordergrund. Besonders häufig wurden Schulschwierigkeiten und der Umgang mit Mitschüler*innen und den eigenen Emotionen thematisiert.

Darüber hinaus stand das Beratungsangebot auch Eltern sowie dem Lehrerkollegium offen. Hervorzuheben ist hierbei der konstruktive und fachlich wertvolle Austausch mit den Lehrkräften, der sich durch ein hohes Maß an Kollegialität auszeichnete.

Die Einzelfallberatung bildete auch im Jahr 2025 den Schwerpunkt der Tätigkeit der Jugendsozialarbeit. Individuelle Anliegen der Schülerinnen und Schüler wurden mit ausreichend Zeit, Geduld und Wertschätzung bearbeitet. Die Schweigepflicht stellte dabei stets die Grundlage für ein vertrauensvolles Gespräch dar. Eine Weitergabe von Informationen an Dritte erfolgte ausschließlich mit ausdrücklicher Zustimmung der Betroffenen, auf deren Wunsch hin oder im Rahmen des gesetzlichen Kinderschutzes.

Kooperation und Vernetzung

Die Jugendsozialarbeit an der Grund- und Mittelschule Bergkirchen basiert auf einer engen und vertrauensvollen Zusammenarbeit mit Eltern, Lehrkräften und der Schulleitung. In regelmäßigen Gesprächen wurden gemeinsame Lösungsansätze erarbeitet, um Kinder, Jugendliche und deren Familien bestmöglichen zu unterstützen. Der Aufbau und Erhalt von Vertrauen stellte dabei eine zentrale Voraussetzung für eine gelingende Kooperation dar.

Ein weiterer wichtiger Kooperationspartner war das Jugendamt. Insbesondere in Fällen, in denen der Schutzauftrag gemäß § 8a SGB VIII relevant wurde, war ein abgestimmtes und verantwortungsvolles Vorgehen von großer Bedeutung.

Herausforderungen und Erfolge

Im vergangenen Jahr zeigte sich, dass viele Schülerinnen und Schüler durch zunehmende psychosoziale Belastungen gefordert waren. Dazu zählten unter anderem Unsicherheiten im sozialen Miteinander, Konflikte innerhalb von Familien sowie ein wachsender Unterstützungsbedarf im emotionalen Bereich. Diese Herausforderungen wirkten sich teilweise deutlich auf das Wohlbefinden und das schulische Verhalten der Kinder und Jugendlichen aus. Durch gezielte Beratungsgespräche, kontinuierliche Begleitung und passgenaue Unterstützungsangebote konnte die Jugendsozialarbeit dazu beitragen, Stabilität, Orientierung und Handlungssicherheit zu vermitteln.

Ein weiterer wichtiger Entwicklungsschritt war die Ausweitung der Jugendsozialarbeit: Seit Juli 2025 ist auch an der Grundschule Bergkirchen eine eigene Jugendsozialarbeitsstelle eingerichtet, wodurch frühzeitige Unterstützung und präventive Begleitung bereits im Grundschulalter ermöglicht werden können.

Ausblick

Auch im kommenden Jahr wird ein besonderer Schwerpunkt auf der Weiterentwicklung des Beratungsangebots, dem Ausbau präventiver Maßnahmen sowie der Intensivierung der Zusammenarbeit mit Lehrkräften, Eltern und dem Jugendamt liegen. Die Förderung der persönlichen und sozialen Entwicklung der Schülerinnen und Schüler bleibt weiterhin das zentrale Anliegen der Jugendsozialarbeit an der Grund- und Mittelschule Bergkirchen.

Kontakt

Stefania Kehl
Telefon: 08131 366016
Mobil: 0151 53128248
E-Mail: stefania.kehl@kjr-dachau.de