Ende Juni feierte der Runde Tisch gegen Rassismus Dachau e.V. bei sommerlicher Hitze sein zehnjähriges Jubiläum mit einem großen, friedlichen Fest auf dem Max-Mannheimer-Platz. Über 300 Besucher*innen kamen zusammen, um gemeinsam ein starkes Zeichen für Vielfalt, Solidarität und Engagement gegen Rassismus zu setzen.
Der Festakt verband Rückblick und Ausblick: In Grußworten würdigten Oberbürgermeister Florian Hartmann und stv. Landrätin Marese Hoffmann die Bedeutung des RTGR für die demokratische Kultur im Landkreis. Sprecher Peter Heller erinnerte an zentrale Stationen und Erfolge aus zehn Jahren Vereinsgeschichte. Ludwig Gasteiger und Manuel Liebig betonten die enge und erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen dem RTGR und der ebenfalls seit zehn Jahren bestehenden Partnerschaft für Demokratie.
Kulturelle Höhepunkte setzten Christian Springer, der mit seiner direkten Ansprache das Publikum im wahrsten Sinne des Wortes „einheizte“, sowie Marlo Großhardt, der am Abend mit Band begeisterte. Ergänzt wurde das Programm durch ein vielfältiges Angebot: Die AWO und die VHS Dachauer Land gestalteten ein umfangreiches Kinderprogramm, die Evangelische Jugend sorgte mit Crêpes für Stärkung, dazu kamen weitere kulinarische Angebote. Insgesamt präsentierten sich zehn Stände von Mitgliedsorganisationen, die dem Fest Farbe und Vielfalt verliehen.








Besonders sichtbar wurde an diesem Tag der starke Zusammenhalt im Netzwerk: Zahlreiche Helfer*innen aus den Mitgliedsorganisationen ermöglichten einen reibungslosen Auf- und Abbau. Ein bewegender Moment war der spontane Besuch von Sr. Irmengard und Sr. Katharina vom Karmel Heilig Blut, die mit selbst gebackenem Kuchen ihre Verbundenheit mit dem RTGR zeigten.
Das Jubiläum machte deutlich: Der Runde Tisch gegen Rassismus Dachau lebt von Engagement, Kooperation und Menschlichkeit – und bleibt auch nach zehn Jahren ein wichtiger Akteur für eine offene Gesellschaft im Landkreis.
